Eine jüngst veröffentlichte Studie zur Wirtschaftskriminalität im Mittelstand und in den 100 größten Unternehmen Deutschlands der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG beweist:

Die Gefahr geht von eigenen Mitarbeitern aus: Fast jeder zweite Täter ist Angestellter des betroffenen Unternehmens.

Jedes Jahr werden circa 675.000 Wirtschaftskriminalitätsfälle in Deutschland registriert. Im Durchschnitt entspricht das 1.849 Fälle pro Tag. Der deutschen Wirtschaft entsteht dadurch ein jährlicher Schaden in Höhe von mehr als 4 Milliarden Euro.

Dabei werden deutsche Unternehmen nicht nur von außen, sondern insbesondere auch von innen heraus durch ihre eigenen Mitarbeiter und Fehlverhalten des Managements Opfer von kriminellen Handlungen, so die Studie.

Das Spektrum wirtschaftskrimineller Straftaten ist breit gefächert. Delikte der „Wirtschaftskriminalität“ im Sinne der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sind neben Anlage- und Finanzdelikte, Kartell- und Wettbewerbsverstöße oder Insolvenzdelikte, auch die „allgemeinen Delikte“, wie Betrug, Untreue und Unterschlagung, sowie Geldwäsche und Korruption zum Nachteil der Unternehmen. Dabei werden Taten zunehmend durch Ausnutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik begangen. Für Unternehmen stellt das eine immer größer werdende Herausforderung dar.

Unternehmen investieren der Studie zufolge bislang noch zu wenig in Schutzmaßnahmen und Prävention. So hatten die meisten befragten Unternehmen andere Straftaten auf ihrem Risikoradar, als die, von denen sie letztendlich betroffen waren. Nicht die Verletzung von Schutz- und Urheberrechten oder Datendiebstahl und Datenmissbrauch stellen laut Studie die größten Bedrohungen dar. Die tatsächlichen Risiken gehen von klassischen Delikten, wie Diebstahl und Unterschlagung, aus.

Fakten im Überblick
  • Jedes vierte Deutsche Unternehmen mit mehr als 9 Mitarbeiter wurde in den letzten beiden Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität.
  • Delikte wie Diebstahl/Unterschlagung (44 Prozent der Fälle) und Betrug/Untreue (38 Prozent der Fälle) sind mit Abstand die Häufigstens.
  • Der jährliche Gesamtschaden aus Wirtschaftskriminalität beläuft sich in Deutschland auf 20 Milliarden Euro.
  • Unternehmen haben ein zu geringes Risikobewusstsein, selbst Opfer von Wirtschaftskriminalität zu werden.
  • Die Täter von wirtschaftskriminellen Handlungen stammen in jedem 2. Fall  aus dem eigenen(/betroffenen) Unternehmen.
  • Jeder 2. Fall wird nur durch Zufall aufgedeckt.
Was tun bei Verdacht auf wirtschaftskriminelle Handlungen?

Bei Verdacht auf Wirtschaftskriminalität ist unverzügliches Handeln gefordert.  Zögern Sie nicht und rufen Sie uns an: +49 (0) 800 080 20 20.

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Quelle: KPMG Studie „Wirtschaftskriminalität in Deutschland 2012