Videoüberwachung Detektei

Verdeckte Videoüberwachung durch Detektei

Verdeckte Videoaufnahmen und Videoüberwachungen von Arbeitnehmern stehen unter „strengen Voraussetzungen“ durch das Bundesdatenschutzgesetz. Der Schutz des informationellen Selbstbestimmungsrechts der Arbeitnehmer nimmt einen immer höheren Stellenwert ein.

Die Detektei ADECTA ist als Wirtschaftsdetektei auf verdeckte Videoaufnahmen und auf Videoüberwachung spezialisiert und kennt die damit verbundene Problematik. Die Verwertbarkeit von Videoaufnahmen, die verdeckt und ohne Wissen des Arbeitnehmers aufgezeichnet worden sind, sind nur unter bestimmten Voraussetzung gegen den unter Tatverdacht stehenden Arbeitnehmer verwertbar.

Verdeckte Videoaufzeichnung nicht immer zulässig

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt hat die hohen Hürden für die heimliche Videoüberwachung von Arbeitnehmern jüngst konkretisiert. Das Gericht sagt, dass verdeckte Videoaufzeichnungen von Arbeitgebern nur dann zulässig sind, wenn ein dringender Tatverdacht besteht, der anders nicht mehr aufgeklärt werden kann (Urteil Az.: 2 AZR 153/11). Hinzu kommt, dass die Verhältnismäßigkeit stets gewahrt werden muss.

Videoüberwachung nur bei möglicher strafbarer Handlung

Dabei betonte auch das BAG nochmals den hohen Rang des Rechts der Arbeitnehmer auf informationelle Selbstbestimmung. Das Interesse des Arbeitgebers habe demgegenüber nur dann Vorrang, „wenn der konkrete Verdacht einer strafbaren Handlung oder einer anderen schweren Verfehlung zulasten des Arbeitgebers bestand, es keine Möglichkeit zur Aufklärung durch weniger einschneidende Maßnahmen mehr gab und die Videoüberwachung insgesamt nicht unverhältnismäßig war“.

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Quelle: www.juragentur.de